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Kunsthalle Mannheim: Neubau mit moderner Fassadenkonstruktion

Kunsthalle Mannheim
Foto: gmp – von Gerkan, Marg und Partner, 2016

ISOVER dämmt die vorgehängte hinterlüftete Fassade der Mannheimer Kunsthalle. Über 5000 m2 Fassaden-Dämmplatten aus Glaswolle wurden verbaut. 

Im Zentrum von Mannheim entstand ein kulturpolitisch, architektonisch und städtebaulich herausragender Kulturbau. Der Neubau der Kunsthalle Mannheim bietet dem Museum 13.000 m2 Nutzfläche und war mit 68,3 Mio. Euro veranschlagt. Diese Investition sollte Mannheim eine Zukunft als bedeutender Standort nationaler und internationaler Ausstellungen ermöglichen, denn mit dem Neubau erhielt die Kunsthalle zeitgemäße Ausstellungsflächen mit einem Raumkonzept, das zu einem völlig neuen Kunsterlebnis führte. Zudem wurden unter Berücksichtigung der Energieeffizienz klimatische und sicherheitstechnische Umgebungsbedingungen an internationale Museumsstandards angepasst. 

Den Auftrag für den Umbau des Museums erteilte die Stiftung Kunsthalle nach einem internationalen Wettbewerb 2012 an die renommierte Architektensozietät gmp - von Gerkan, Marg und Partner in Hamburg.
 
Der neue Museumsbau am Mannheimer Friedrichsplatz schließt an das historische Jugendstilgebäude aus dem Jahre 1907 an. Konzeptionell ist der Neubau, der an die Stelle des abgerissenen Mitzlaff-Baus (1983) und des ehemaligen Tiefbunkers (1941) errichtet wird, als „Stadt in der Stadt“ entwickelt worden: Sieben sogenannte „Ausstellungs-Häuser“, die in Höhe und Breite versetzt angeordnet sind, umschließen ein von Licht durchflutetes Atrium mit ca.700 m2 Fläche. Es gibt Ausstellungskuben und Galerien, Gassen, Brücken, Terrassen und einen Dachgarten. Abwechslungsreiche Rundgänge durch geschlossene und offene Räume ermöglichen dem Besucher sowohl variierende Einblicke in die verschachtelten Kuben als auch Blicke nach draußen in die städtische Umgebung. 

Kunsthalle Mannheim
Foto: Marc Wiegelmann

Mit ihrer Höhe von 21,50 m fügt sich die neue Kunsthalle sehr gut in die Bestandsbebauung ein. Dafür sorgt auch die Gestaltung der 77 m breiten Fassade. Die moderne Außenhülle des Neubaus ist mit einer komplexen Doppelfassadenkonstruktion versehen. Farblich auf die Sandsteinbauten der Umgebung abgestimmt, wird das Bauwerk von einem transluzenten Metallnetz – einem beschichteten bronzefarbenen Edelstahl-Mesh – umhüllt. 

Die Gebäudetiefe zu den Seiten Roon- und Tattersallstraße wuchs durch die neue Fassade um zwei Meter. Die geschlossene Pfosten-Riegel-Fassade erhelt massive Stahlbeton-Außenwände mit Wärmedämmung und Dreifach-Isolierverglasung.

Neben den Firmen App aus Leutkirch (Pfosten-Riegel -Fassade) und Schneider aus Rheinstetten (Stahlkonstruktion) zeichnete das Kottenheimer Unternehmen Franzen Ingenieur- und Montagebau verantwortlich für die Verlegung von Faserzementplatten und Dämmung der vorgehängten hinterlüfteten Fassade. Franzen ist ein bundesweit agierender Fassadenbauer, der ebenso wie die anderen beiden Verarbeiter aus Überzeugung, dass Preis und Qualität stimmen, schon viele Objekte mit ISOVER Materialen gebaut hat.

 

Leistung ISOVER

Fassaden-Dämmplatten aus Glaswolle: