Nachhaltigkeit in der Produktion

Nachhaltigkeit in der Produktion

Fußabdruck reduzieren

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Frittenplatz im Glaswollewerk in Speyer

Durch kontinuierliche Optimierungen in unseren Werken reduzieren wir den technisch unvermeidbaren Produktionsausschuss. Gleichzeitig führen wir diesen schon seit Jahren dem Produktionsprozess wieder zu. So begrenzen wir Abfälle auf ein Minimum.

Bereits 1996 wurde die erste Anlage zur Wiederverwertung von Glaswolleabfällen, dem sogenannten Zyklonofen, in Betrieb genommen. Diese Technologie ist das Ergebnis der bei ISOVER betriebenen Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Dazu werden unvermeidbare Produktionsabfälle – insbesondere aus der Schmelze und Abschnitte aus der Randbesäumung – in Form von sogenannten Fritten - dem Produktionsprozess wieder zugeführt.

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Unser Prozesswasser wird in werkseigenen Wasseraufbereitungsanlagen innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs aufbereitet und mehrfach verwendet. Dadurch vermeiden wir Abwasser und reduzieren den Verbrauch von Frischwasser.

Die Emissionen aus dem Produktionsprozess auf ein gesetzlich zulässiges und technisch optimiertes Niveau zu reduzieren, ist ein Ziel, das wir bereits frühzeitig und konsequent verfolgt haben: Schon in den 1970er Jahren kamen in unseren Werken erste Elektrofilter zum Einsatz. Heute gewährleisten moderne Messsysteme die kontinuierliche Überwachung zur Einhaltung der strengen gesetzlichen Grenzwerte. 

Seit Jahren investieren wir zudem gezielt in die Energieeffizienz unserer Werke – z. B. bei der Entwicklung neuer Schmelzwannen oder bei der Optimierung der Abgaskühlung bzw. Wärmerückgewinnung. Neben diesen größeren Projekten, ist aber auch die Vielzahl kleinerer Maßnahmen, wie die Umstellung von herkömmlicher Beleuchtung auf LEDs oder der Einsatz von Brennern mit vorgewärmter Luft in der Zerfaserung, die einen wesentlichen Beitrag leisten. 
 

Auch der Einsatz neuer Technologien hilft uns hier: Im Rahmen von Industrie 4.0 analysieren und optimieren wir den Energieverbrauch unserer Produktionslinien mithilfe von Sensoren und entsprechender Software.

Diese Anstrengungen zeigen Wirkung: Die CO2-Emissionen bezogen auf Scope 1 und 2 konnten zwischen 2017 und 2023 um 48 % gesenkt werden. Durch die vollständige Umstellung auf Grünstrom im Jahr 2022 konnte der Scope 2 sogar auf Null reduziert werden.

  • Scope 1 umfasst dabei die Emissionen, die direkt vom Unternehmen zu verantworten sind, insbesondere also aus der Produktion;
  • Scope 2 umfasst indirekte Emissionen beispielsweise aus dem Stromverbrauch.

Und die Entwicklung geht weiter: Im Werk Speyer wird in die Umstellung von fossilen auf klimaneutrale Energieträger investiert. Schwerpunkt ist der Umbau der Schmelzwanne von Gasbefeuerung auf Grünstrom-Technik. Die besondere Bedeutung dieses Projekts belegt auch die Tatsache, dass dieses im Herbst 2024 in das staatliche Förderprogramm „Klimaschutzverträge“ aufgenommen wurde.

Mit diesen und weiteren Maßnahmen verfolgen wir konsequent das Ziel, die Umweltauswirkungen kontinuierlich zu minimieren.

Schlussendlich wirkt es sich auch positiv auf die CO2-Bilanz unserer Produkte aus: ISOVER Mineralwolle spart den bei seiner Produktion verursachten CO2-Ausstoß bereits innerhalb von drei Monaten nach ihrem Einbau ein.