Klimaschutzziele haben auch Auswirkungen auf Gebäude
Für das Erreichen der anspruchsvollen Klimaziele, die wir uns gesteckt haben, ist auch eine Energiewende notwendig. Der Gebäudebereich spielt dabei eine tragende Rolle. Bis 2050 soll der Primärenergiebedarf bei Gebäuden um 80 % gesenkt werden. Dafür setzt die Bundesregierung auf Fordern und Fördern.
Die energetischen Mindestanforderungen des GEG
Seit dem 1. November 2020 gelten uneingeschränkt die Regeln des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Das GEG löst die Energieeinsparverordnung (EnEV) ab und verbindet deren Inhalte mit dem Energieeinsparungsgesetz (EnEG) und dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zu einer Vorschrift.
Ziel des GEG ist es, durch einen energetisch hochwertigen baulichen Wärmeschutz und eine effiziente Anlagentechnik eine energetische Einsparung von Gebäuden zu erreichen. Je geringer der noch notwendige Energiebedarf zur Beheizung, desto einfacher kann dieser mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. Unsere Gesellschaft soll unabhängiger von fossilen Energieträgern gemacht und die CO2-Emissionen verringert werden.
Daher stellt das GEG Anforderungen an den Wärmeschutz der Außenbauteile von Gebäuden.
Staatliche Förderung
Wenn Sie entscheiden, nicht nur die energetischen Anforderungen des GEG einzuhalten, sondern die Energieeffizienz Ihres Gebäudes noch weiter zu steigern, können Sie von staatlichen Fördergeldern profitieren. So erhalten Sie neben den zusätzlich eingesparten zukünftigen Energiekosten auch noch einen Investitionszuschuss - und der klimaschädliche CO2-Ausstoß wird zusätzlich gesenkt.
Allein vom Staat gibt es aktuell zwei verschiedene lukrative Fördermöglichkeiten für energieeffiziente Gebäude:
- die Steuer-Sparvariante
- die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)
Mehr dämmen, als der Gesetzgeber fordert, dafür Fördergelder kassieren und die Energiekosten massiv senken - so zahlt sich eine Investition in energieeffiziente Gebäude in wenigen Jahren aus.
Das Effizienzhaus
Dem Wort "Effizienzhaus" begegnet man unweigerlich, wenn es um energieeffiziente Gebäude geht. Das Effizienzhaus gibt es in unterschiedlichen Stufen: 40, 55, 70 und 85. Je kleiner die Zahl, desto geringer ist der Energiebedarf des Gebäudes. Ein Effizienzhaus 40 benötigt weniger Heizenergie als ein Effizienzhaus 70 und erhält eine stärkere Förderung.
Genauer gesagt benötigt ein Effizienzhaus 40 nur 40% der Primärenergie des Referenzgebäudes des GEG.
Komfortables Innenklima ohne Heizungs- und Klimatisierungssysteme – auch das ist möglich. Sogenannte Passivhäuser haben das Ziel, die Dämmung der Gebäudehülle so zu optimieren, dass auf eine klassische Heizung zur Raumerwärmung verzichtet werden kann. Die internen Wärmequellen (Bewohner, elektrische Geräte) und die Sonneneinstrahlung reichen aus, um ein wohliges Wohnklima zu schaffen.
Mit ISOVER zu mehr Energieeffizienz bei Gebäuden
Wärme entweicht über alle schwach gedämmten Bauteile der Gebäudehülle, von der Bodenplatte bis zum Dach. Sie sollten Ihr Gebäude deshalb rundum gut dämmen, um
- Energie und Heizkosten zu sparen,
- ein angenehmes, behagliches Wohnklima zu jeder Jahreszeit zu erreichen,
- einen aktiven Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz zu leisten und
- den Wert Ihrer Immobilie zu steigern.
Aber mit ISOVER Mineralwolle erreichen Sie nicht nur eine Steigerung der Energieeffizienz des Gebäudes. Zusätzlich profitieren Sie von einem hohen Maß an Sicherheit, da ISOVER Mineralwolle nicht brennbar ist (erfahren Sie mehr dazu unter Brandschutz). Und auch hinsichtlich Wohnkomfort muss sich ISOVER nicht verstecken: ISOVER Mineralwolle ermöglicht hervorragenden Schallschutz. Alles in allem eine gute Lösung, mit der Sie vertrauensvoll in die Zukunft blicken können.