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verschattete Steildaecher - Header
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Photovoltaik verschattet Steildächer - sichere Konstruktionen mit Vario®

Photovoltaik wandelt Sonnenenergie in Strom um und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umstellung auf regenerative Energiequellen – aber was macht eine Photovoltaik-Anlage mit dem Feuchtehaushalt innerhalb der Steildachkonstruktion?

Photovoltaik – eine Herausforderung für den Feuchtehaushalt einer Dachkonstruktion

Verschattung durch PVEine Photovoltaik-Anlage verschattet ein Dach, so dass die Konstruktion kühler wird und Austrocknungsprozesse verlangsamt werden. Je nach Dachaufbau und Region, in der das Haus steht, kann es so zu einer Feuchteanreicherung innerhalb der Dachkonstruktion kommen.

Untersuchungen haben ergeben, dass vor allem Dächer mit alten, dichten Unterdeckbahnen eine bauphysikalische Prüfung erfordern. Eine nach außen diffusionsoffene Konstruktion mit großer Dämmstärke und innenliegender variabler Dampfbremse ist dagegen eine sichere Konstruktionsvariante.

Mit Vario® und dem Berechnungsservice von ISOVER auf der sicheren Seite

ISOVER bietet Ihnen das zusätzliche Plus an Sicherheit bei Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach:

  • Die feuchtevariablen Klimamembranen bieten ein größeres Rücktrocknungspotenzial als Dampfbremsen mit festem sd-Wert.
  • Die Fachberatung ISOVER und RIGIPS kann Ihr Sanierungsvorhaben mit Photovoltaik-Anlage prüfen.

Erstmals hat es nun - beauftragt von ISOVER - einen Freilandversuch des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (IBP) in Holzkirchen gegeben, der die Auswirkung einer PV-Anlage auf den Feuchtehaushalt im Steildach untersucht. Das Ergebnis: Durch den Einsatz der Vario® Klimamembranen mit ihrem Vario® Effekt können sehr viele Konstruktionen deutschlandweit (für Standorte < 700 m über NN) feuchtetechnisch freigegeben werden – trotz der verlangsamten Rücktrocknungsprozesse durch die PV-Anlage. 

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Strom und Schatten - Sonderdruck Quadriga

Es hat sich gezeigt, dass der spezielle Kurvenverlauf der Vario® Klimamembranen relevanter ist als die reine sd-Wert-Spreizung. Viele Konstruktionen werden erst dadurch feuchtetechnisch sicher, dass die Vario® Klimamembranen punktgenau richtig umschalten, d.h. von diffusionshemmend zu diffusionsoffen "umschalten". 

Fachartikel in Gebäudeenergieberater und Quadriga berichten ausführlich über die Ergebnisse der Fraunhofer‑Studie zu durch PV‑Anlagen verschatteten Steildächern. Da PV‑Anlagen heute selbstverständlich sind, stieß besonders die Frage nach ihren Auswirkungen auf den Feuchtehaushalt und die langfristige Sicherheit der Konstruktion auf Interesse in der Fachwelt.

Die von ISOVER freigegebenen Konstruktionen erfüllen also zum einen den Nachweis nach DIN 4108-3 und sind zudem geprüft, dass sie auch bei Verschattung z.B. durch PV-Anlagen sicheren Feuchteschutz bieten. Untersucht wurden beide Sanierungsfälle: mit Erhaltung der Innenseite und der Außenseite der Dachkonstruktion.

Ausführliche Informationen finden sich auch in zwei einschlägigen Fachartikeln zur Ermittlung feuchteabhängiger Diffusionswiderstände und zur hygrothermischen Simulation von Steildächern mit Solaranlagen.

Dachsanierung von außen mit PV auf dem Dach

Bei der Sanierung von außen kann die Vario® Klimamembran schlaufenförmig um die Sparren gelegt werden oder mit ergänzender Aufsparren-Dämmung eben oberhalb der Sparren verlegt werden. Für den Fall „Dachdämmung von außen mit ergänzender Aufsparren-Dämmung, eben verlegter Vario® KM Supraplex-SKS und luftdichter Innenbekleidung“ können folgende Konstruktionen freigegeben werden: 

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freigegebene Dachkonstruktionen ZKF + AP + luftdicht
Freigegebene Konstruktionen bei Dachdämmung von außen mit PV auf dem Dach, ergänzender Aufsparren-Dämmung, eben verlegter Vario® KM Supraplex-SKS und luftdichter Innenbekleidung.

Je nach Klimaregion sind dünnere Aufsparrendämmdicken möglich. Unsere Techniker und Fachberatung beraten gerne.

Dachsanierung von innen mit PV auf dem Dach

Soll die Dachsanierung von der Innenseite erfolgen, bleiben Unterdeckbahn, Lattung und Dacheindeckung bestehen. Selbst wenn aktuell noch keine PV-Anlage aufgesetzt wird, wird empfohlen, bereits jetzt darauf zu achten, dass die Konstruktion auch mit einer PV-Anlage auf dem Dach funktionieren wird. 

Kritisch sind Fälle mit einer diffusionsbremsenden Unterdeckbahn zu sehen. Für den Fall „Dachdämmung von innen mit einer Dachbahn aus dem Bestand mit einem sd-Wert ≤ 3 m, einer Zwischen- und Untersparrendämmung und der innenseitig verlegten Vario® XtraSafe“ können folgende Konstruktionen freigegeben werden:

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freigegebene Dachkonstruktionen ZKF + UKF
Freigegebene Konstruktionen bei Dachdämmung von innen mit PV auf dem Dach, einer Dachbahn aus dem Bestand mit einem sd-Wert ≤ 3 m, einer Zwischen- und Untersparrendämmung und der innenseitig verlegten Vario® XtraSafe.

Weitere Konstruktionen finden Sie in unserem Fachmerkblatt.

Dämmung Steildach von innen | ISOVER thumbnail

Feuchtevariable Dampfbremsen mit mehr Rücktrocknungspotenzial

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Vario Effekt

Die Vario® Klimamembranen sind feuchtevariable Dampfbremsen. Die spezielle Struktur der Vario® Klimamembranen passt sich flexibel wechselnden Umgebungsbedingungen an. Im Winter wirken sie als Dampfbremsen und hindern Feuchte daran, von den warmen Innenräumen in die Konstruktion einzudringen. Im Sommer ist die relative Luftfeuchte der warmen Luft wesentlich höher als im Winter. Befindet sich im Bauteil noch etwaige Restfeuchte, zum Beispiel durch abtrocknendes Bauholz, öffnet sich die Membranstruktur und ermöglicht so die Rücktrocknung.

Vario® Klimamembranen geben bei Feuchte innerhalb einer Konstruktion zusätzliche Sicherheit durch ihr erhöhtes Rücktrocknungspotenzial - wir sprechen hier vom Vario® Effekt.

Funktion der variablen Dampfbremsen - der Vario® Effekt | ISOVER Vario®

Funktion der variablen Dampfbremsen - der Vario® Effekt | ISOVER Vario® thumbnail

Die Vario® XtraSafe zeichnet sich durch eine extra hohe Variabilität (sd-Wert: 0,3 - 25 m) aus. Selbst bei schwierigen klimatischen Verhältnissen sorgt das Rücktrocknungspotenzial für mehr Sicherheit.

Webinar zu Photovolatik auf dem Dach

Sie wollen mehr erfahren zu den Auswirkungen von Photovolatik auf dem Dach auf die Bauphysik im Dach? Dann besuchen Sie unser einstündiges, kostenfreies Seminar "Photovoltaik im Dach - Eingriff in die Bauphysik". 

Neue Termine wieder ab Herbst.

Berechnungsservice der Techniker und Fachberater von ISOVER

ISOVER Fachberater und Techniker

Sie planen eine Dachsanierung mit bestehender oder neuer Photovoltaik-Anlage?

Sprechen Sie uns an.

Wir arbeiten eng mit führenden Forschungsinstituten zusammen und können die Auswirkung auf den Feuchteschutz bewerten.