Der sd-Wert steht für die „wasserdampf-diffusionsäquivalente Luftschichtdicke“ und wird in der Dimension „Meter“ angegeben. Er ist damit das Maß für den Widerstand, den eine Bauteilschicht wie die Dampfbremsfolie dem Durchgang von Wasserdampf entgegensetzt.

Ein hoher sd-Wert, z. B. 100 m, bedeutet also, dass weniger Feuchte vom Innenraum in die Konstruktion übergeht. Umgekehrt kann aber auch weniger Feuchte wieder herausgelassen werden, was schnell zu Bauschäden führt, wenn Feuchte durch mögliche Leckagen eingedrungen ist. Dampfbremsen mit geringeren sd-Werten verkleinern dieses Risiko.

Ideal sind variable Klimamembranen, wie ISOVER Vario® KM Duplex UV, die ihren sd-Wert den Bedürfnissen anpassen können: Bei großem Dampfdruckgefälle im Winter sperren sie, bei geringem im Sommer öffnen sie sich. Sie bieten damit den höchsten Schutz vor Feuchteschäden im Dach.
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