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Leipziger Blockheizkraftwerk glänzt mit vorgehängter hinterlüfteter Fassade

ISOVER BHKW Leipzig

Ein echtes „Glanzstück“: Schon von Weitem beeindruckt das Blockheizkraftwerg (BHKW) der Leipziger Stadtwerke mit seinem einzigartigen, kunstvoll gestalteten Erscheinungsbild. Grundlage dafür bildet eine vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF), die mit insgesamt 4.000 Schindeln aus poliertem und eloxiertem Aluminium bekleidet wurde. Bestandteile der zweischaligen VHF sind eine Aluminium-Unterkonstruktion und eine Tragkonstruktion aus Trapezblech. Zur Vermeidung von Kondensation wurde eine 100 mm starke Dämmung aus ISOVER ULTIMATE FSP-034 eingebaut. 

ISOVER BHKW Leipzig

Der Auftrag an das für die Planung verantwortliche Büro thoma architekten in Leipzig war es, ein funktionales Gebäude zu entwerfen, das gleichzeitig einen hohen architektonischen Wert besitzt und sich optimal in seine städtische Umgebung einfügt. Dabei sollte die Fassade als Blickfang auch die Funktion des Gebäudes widerspiegeln. In Zusammenarbeit mit der Thüringer Fleischer Metallfaszinationen GmbH aus Lauscha, entstand so das Konzept für die vorgehängte hinterlüftete Fassade. Deren große Vorzüge liegen in der konstruktiven Trennung der Funktionsschichten und dem so entstehenden Hinterlüftungsraum, der dafür sorgt, dass etwaige Feuchte sicher abtransportiert wird. Die VHF bietet damit zuverlässigen Schutz vor Witterungs- und Umwelteinflüssen und darüber hinaus einen großen gestalterischen Freiraum, den die am Bauprojekt Beteiligten perfekt für sich genutzt haben. 

Zunächst wurde eine klassische Aluminium-Unterkonstruktion aus Wandkonsolen und Winkelprofilen montiert. Im Anschluss wurden 100 mm dicke, nichtbrennbare ULTIMATE FSP-034 Fassaden-Dämmplatten dicht gestoßen und im Verband verlegt und mit fünf Dübeln pro Quadratmeter gesichert. Den Abschluss bilden an die Wandkonsolen montierte Tragprofile. Um die Bausubstanz wie beschrieben dauerhaft vor Feuchtigkeit zu schützen, wurde ein Hinterlüftungsquerschnitt von 40 mm gewählt. 

Mit ULTIMATE FSP-034 kam in Leipzig die Hochleistungs-Mineralwolle von ISOVER zum Einsatz. Sie vereint die Vorteile herkömmlicher Steinwolle mit den positiven Eigenschaften der Glaswolle und verfügt über ausgezeichnete Brand- und Schallschutzeigenschaften sowie einer niedrigen Wärmeleitfähigkeit. ISOVER ULTIMATE ist nichtbrennbar gemäß Euroklasse A1 klassifiziert und weist einen Schmelzpunkt von > 1.000° auf. Die Fassaden-Dämmplatten lassen sich gut komprimieren und besonders leicht zuschneiden, was deutlich das Handling und den Einbau auf der Baustelle erleichtert. Zudem passt sich ULTIMATE dank hoher Elastizität und Formstabilität jedem Untergrund an. 

Die zentrale Aufgabe der Dämmplatten ist im Leipziger BHKW der Schutz vor Kondensation: Die Dämmung verhindert, dass sich an den Innenseiten der kalten Außenwände Kondensat bildet, und beugt somit Bauschäden etwa durch Schimmelbildung zuverlässig vor. Darüber hinaus leisten die Dämmplatten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Schallschutzes. Zusätzlich zu den massiven Außenwänden trägt die Dämmung mit ISOVER ULTIMATE dazu bei, dass mögliche Geräusche aus dem Kraftwerk nicht nach außen dringen, was angesichts der Lage inmitten eines Wohngebiets von großer Bedeutung ist. 

Mehr zum Schallschutz in der VHF

ISOVER BHKW Leipzig

Für die Bekleidung der Fassadenfläche kamen insgesamt 4.000 Schindeln aus matt poliertem und zum Schutz vor Witterungseinflüssen mit einer Eloxalschicht versehenem Aluminiumblech zum Einsatz. Durch sie ist die Fassade wartungsfrei und besonders langlebig – und wenn nötig, ist sie in ihre Einzelteile zerlegbar, sodass die verwendeten Baustoffe vollständig wiederverwertet werden können. Die gestalterische Idee war es, die im BHKW erzeugte Energie als Energiewirbel auf die Fassade zu projizieren. Die Umgebung sollte sich dabei diffus in der Fassade widerspiegeln und so auf kunstvolle Art mit dem Gebäude verschmelzen.