Man unterscheidet Glaswolle und Steinwolle. Gemeinsam machen die beiden Materialien rund 60 Prozent der in Deutschland verwendeten Dämmstoffe aus. Glaswolle besteht zu etwa 70 Prozent aus Altglas. Die Schmelze wird geschleudert. Dabei entstehen Fasern, die mit Bakelit gebunden werden. Steinwolle wird ganz ähnlich produziert - allerdings besteht diese aus einem Gemisch aus Altglas, Sand, Feldspat, Dolomitstein und Recycling-Formsteinen. Dämmprodukte aus Mineralwolle werden in der Regel als Dämmfilze in Rollenform, als Dämmplatten oder für die sog. Zwischensparrendämmung als Klemmfilze geliefert. Sie dämmen sehr gut und sind unbrennbar, weshalb Mineralwolle gerne da als Dämmstoff eingesetzt wird, wo neben einer hohen Wärmedämmung auch hohe Anforderungen an den Brandschutz zu erfüllen sind. Angeboten werden auch sog. Putzträger-Dämmplatten für Außenwände. Wie bei vielen anderen Baustoffen sind auch bei Mineralwolle-Dämmstoffen Verarbeitungshinweise und -schutzmaßnahmen zu beachten. Wir empfehlen die Handlungsanleitung für den Umgang mit Mineralwolle-Dämmstoffen.
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