Beschreibung: 
[[asset:image:23506 {"mode":"isvr_default_no_colorbox","align":"left","field_asset_image_display_option":["hide_title","hide_description","hide_copyright"],"field_asset_image_link_window":[0]}]]Unter einer Platte für den Kellerboden kann fast alles und jedes verstanden werden; wahrscheinlich am ehesten die betonierte Bodenplatte eines unterkellerten Gebäudes. Die Ziegelindustrie versteht unter einer Kellerbodenplatte jedoch eine Tonhohlplatte, die speziell gefertigt wird, damit Altbaukeller und Scheunen mit gestampften Naturböden einen Belag erhalten, der feuchtigkeitsregulierend und in eingeschränktem Maße auch wärmedämmend wirkt. Jedenfalls können diese Tonplatten fast soviel Wasser aufnehmen, wie das Eigengewicht beträgt. Feuchte kann also aufgesogen und dann wieder abgegeben werden, wenn die Luft trockener geworden ist. Nach diesem Prinzip arbeiten auch die Sanierputze. Da die Kellerbodenplatten Hohlkörper aufweisen und der gebrannte Ton als solches auch "atmungsaktiv" ist, erfolgt eine dauernde Belüftung, was einer Schimmelbildung am Boden entgegenwirkt. Der Ton trägt auch dazu bei, die Kellertemperatur konstant zu halten, weshalb in Kellern, die mit Kellerbodenplatten ausgestattet sind, Obst und Gemüse länger gelagert werden können.