20.08.2020
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Temporärer Schulneubau setzt auf innovative Klimatechnik von ISOVER


Mit einem Altersdurchschnitt von 35,2 Jahren gilt Riedberg als jüngster Stadtteil Frankfurts. Allein in den letzten beiden Jahren sind rund 2.400 neue Einwohner hinzugekommen. Eine Folge: Kinderbetreuungsangebote und Schulkapazitäten müssen massiv ausgeweitet werden. Derzeit müssen, bezogen auf ganz Frankfurt, jährlich zusätzliche Plätze für circa 2.000 Schülerinnen und Schüler geschaffen werden. So eröffnete in Riedberg zu Beginn des neuen Schuljahres 2019/2020 die insgesamt dritte Stadtteil-Grundschule. Obwohl als temporärer Bau geplant und errichtet, setzte der Bauherr auf eine hochwertige Klima- und Lüftungstechnik.

 
Temporärer Schulneubau setzt auf innovative Klimatechnik
Um möglichst schnell zusätzliche Grundschulplätze bereitstellen zu können, ließ die Stadt Frankfurt im Stadtteil Riedberg ein Übergangsquartier aus 166 Stahlmodulen errichten. Obwohl als temporärer Bau geplant und errichtet, setzte der Bauherr auf eine hochwertige Klima- und Lüftungstechnik.
Temporärer Schulneubau setzt auf innovative Klimatechnik

 
Es musste schnell gehen: Die zusätzlichen Grundschulplätze für insgesamt 200 Schülerinnen und Schüler sollten auf jeden Fall noch zum neuen Schuljahr bereitgestellt werden. Da der eigentliche Standort für die neue Grundschule Riedberg 3 derzeit noch von einer anderen Schulgemeinde genutzt wird, setzte die Stadt Frankfurt auf eine temporäre Lösung. An der Hans-Leistikow-Straße im Stadtteil Riedberg wurde innerhalb einer elfmonatigen Planungs- und Realisierungszeit ein Übergangsquartier aus 166 Stahlmodulen errichtet, das für die kommenden zwei Jahre das zeitweilige Zuhause der neuen Grundschule sein wird. Die schnelle Lieferung und Installation der Module in nur zwei Monaten legte den Grundstein für die Einhaltung des äußerst knappen Zeitplans, von dem auch Werner Hutner, Inhaber der Hutner Kälte-, Klima & Lufttechnik, betroffen war.
 
„Wir waren für die Montage sämtlicher Klimaaggregate und Lüftungskanäle am und im Gebäude verantwortlich“, so Hutner. „Die größte Herausforderung bestand sicherlich in dem ambitionierten Zeitplan. Wir hatten für alle Arbeiten nur rund zwei Wochen Zeit. Darüber hinaus ergaben sich bestimmte Anforderungen durch das Gebäude selbst, insbesondere hinsichtlich des Platzes, der für Installationen zur Verfügung stand.“ Insgesamt errichtete das Team um Werner Hutner Lüftungskanäle mit einer Oberfläche von rund 400 m2.

 
Temporärer Schulneubau setzt auf innovative Klimatechnik
Vor dem Hintergrund der bauspezifischen Gegebenheiten vertraute Werner Hutner für die Umsetzung der Kanäle auf die Stärken des CLIMAVER Systems von ISOVER. Mit diesem Komplettsystem entstehen Lüftungskanal und Isolierung in einem Arbeitsschritt.
Temporärer Schulneubau setzt auf innovative Klimatechnik

 
Komplettsystem für Lüftungskanal und Isolierung
Vor dem Hintergrund der bauspezifischen Gegebenheiten vertraute Werner Hutner für die Umsetzung der Kanäle auf die Stärken des CLIMAVERR Systems von ISOVER. Mit diesem Komplettsystem entstehen Lüftungskanal und Isolierung in einem Arbeitsschritt. Möglich macht dies die spezielle Systemplatte CLIMAVERR A2 neto. Diese hoch wärmedämmende Glaswolle-Platte (Wärmeleitfähigkeit bei 10 °C: λ = 0,032 W/(m*K)) verfügt auf der Außenseite über eine besonders stabile, diffusionshemmende Alukaschierung. Die patentierte Innenseite besteht aus einem hochreißfesten Glasseidengewebe, welches die Hygieneanforderungen gemäß VDI 6022 erfüllt und Schimmelpilzen sowie Bakterien keinen Nährboden bietet.
 
Keine Vorfertigung notwendig
Die Herstellung der Lüftungskanäle kann in wenigen Arbeitsschritten direkt auf der Baustelle erfolgen. Eine Vorfertigung ist nicht notwendig. „So konnten wir flexibel und schnell auf bauliche Änderungen vor Ort reagieren. Das sparte Zeit, sowohl bei der Installation als auch bei der Abnahme“, so Werner Hutner weiter.
 
Die Verarbeitung erfolgt denkbar einfach: Auf der Innenseite der CLIMAVERR A2 neto Platte wird entsprechend der geforderten Kanalgeometrie zunächst ein Stufenfalz hergestellt und der Lüftungskanal anschließend zusammengefaltet. Danach werden die Überlappungsstreifen der Alukaschierung angetackert und die Plattenstöße mit dem CLIMAVERR Aluminium-Klebeband luftdicht verklebt. Ein weiterer Vorteil des Systems: Die Montage kann äußerst platzsparend, mit geringem Abstand zu angrenzenden Bauteilen erfolgen. „Dies war besonders in den Fluren und im Küchenbereich der Schule von Vorteil. Dort konnten wir die Lüftungskanäle mit nur 50 mm Abstand zur Decke montieren, sodass die Raumhöhe nicht allzu stark eingeschränkt wurde“, berichtet Werner Hutner.
 
Neben den innenliegenden Lüftungskanälen verlaufen einige Kanäle auch außerhalb der Stahlmodule. Für die temporäre Nutzung über zwei Jahre hinweg wird der Witterungsschutz der eingesetzten Kanäle ausreichend sein. Das im Fassadenbereich angebrachte Fassadensegel schützt die Kanäle zusätzlich vor Witterungseinflüssen. Die Verarbeitung konnte entsprechend analog zu den Innenräumen durchgeführt werden.  

 
Temporärer Schulneubau setzt auf innovative Klimatechnik
Die Herstellung der Lüftungskanäle kann in wenigen Arbeitsschritten direkt auf der Baustelle erfolgen. Eine Vorfertigung ist nicht notwendig. So kann flexibel und schnell auf bauliche Änderungen vor Ort reagiert werden. Das spart Zeit, sowohl bei der Installation als auch bei der Abnahme.
Temporärer Schulneubau setzt auf innovative Klimatechnik

 
Wichtig für den Schulbetrieb: Ruhe
Für den Schulbetrieb nicht minder von Bedeutung waren die schallschutztechnischen Eigenschaften aller verbauten Anlagen. Der Einsatz des CLIMAVERR Systems leistete auch hier einen signifikanten Beitrag zur Schaffung einer lärmfreien Umgebung. Störende Vibrationen sind so gut wie ausgeschlossen und der über die Kanäle übertragene Schall wird auf ein nahezu nicht mehr wahrnehmbares Niveau reduziert (Schallabsorptionsgrad αP = 0,75 bei 500 Hz gemäß EN ISO 354 und 11654). CLIMAVERR bietet so einen weit besseren Schallschutz als herkömmliche, gedämmte Lüftungsleitungen aus Stahlblech. „In Riedberg konnte dadurch auf den Einsatz von zusätzlichen Schalldämpfern verzichtet werden. Auch dies zahlte sich natürlich wiederum positiv auf die vorhandene Raumhöhe aus.“
 
Die in der neuen Grundschule entstandenen Lüftungskanäle erfüllen damit höchste Anforderungen in Sachen Schallschutz. Gleichzeitig sind die CLIMAVERR A2 neto Platten nichtbrennbar (Euroklasse A2-s1, d0), erfüllen die Anforderungen gemäß M-LüAR und sind ohne Weiteres im Bereich von Flucht- und Rettungswegen einsetzbar. Da Lüftungskanäle mit CLIMAVERR darüber hinaus deutlich ressourcenschonender sind als herkömmliche, isolierte Klimakanäle aus Metall, stellt das System eine besonders nachhaltige Lösung dar – gerade auch für Gebäude, die nur temporär genutzt werden sollen, ein zusätzlicher Vorteil.
 
„Sicherlich gibt es, im Vergleich zum herkömmlichen Lüftungskanalbau, die eine oder andere Umstellung bei der Verarbeitung. So entfallen zum Beispiel die sonst üblichen Rundbögen, dafür können aus den CLIMAVERR Platten aber leicht passende Formstücke hergestellt werden. An den Verbindungsstellen werden die Kanale nicht wie üblich verschraubt, sondern durch den vorhandenen Stufenfalz ineinandergesteckt und mit CLIMAVERR Aluminium-Klebeband verklebt. Dies ist vor allem in beengten Bereichen ein großer Vorteil. Dank des geringen Gewichts der Platten gehen die Arbeiten einfach wesentlich schneller von der Hand, sodass auch ambitionierte Bauablaufpläne präzise eingehalten werden können“, so das Fazit von Klimaprofi Werner Hutner.

 
Temporärer Schulneubau setzt auf innovative Klimatechnik
Die in der neuen Grundschule entstandenen Lüftungskanäle erfüllen höchste Anforderungen in Sachen Schallschutz. Gleichzeitig sind die CLIMAVER A2 neto Platten nichtbrennbar (Euroklasse A2-s1, d0), erfüllen die Anforderungen gemäß M-LüAR und sind ohne Weiteres im Bereich von Flucht- und Rettungswegen einsetzbar.
Temporärer Schulneubau setzt auf innovative Klimatechnik

 
Bautafel
Bauherr: Stadt Frankfurt am Main, vertreten durch das Amt für Bau und Immobilien
Planung: haupt freie architekten, Frankfurt am Main
Stahlmodulbau: FAGSI Vertriebs- und Vermietungs-GmbH, Morsbach
Lüftungstechnik: Hutner Kälte-, Klima & Lufttechnik, Windeck
Fachberatung Isolierung: Markus Laidig, SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG


 

 
Ihr Pressekontakt:
SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG
Alexander Geißels
Bürgermeister-Grünzweig-Straße 1
D-67059 Ludwigshafen
PC Fax: +49 621 501 800 939
 
Redaktionskontakt:
baumarketing.com GmbH
Christoph Tauschwitz
Laubenweg 13
D-45149 Essen
Tel.: +49 201 2202 400 
Fax: +49 201 2202 460
 
SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG
ISOVER G+H ist seit 140 Jahren Markt- und Innovationsführer im Bereich energieeffizienter Dämmstoffe. Das Unternehmen bietet ganzheitliche Konstruktionslösungen mit perfekt aufeinander abgestimmten Systemkomponenten. Effiziente Isolierung gegen Kälte oder Hitze, Schall- und Brandschutz, idealer Wohnkomfort, überzeugende Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit – dafür steht ISOVER ebenso wie für ein breites, kundenorientiertes Produkt- und Dienstleistungsangebot. 
 
ISOVER ist Teil der weltweit tätigen französischen Saint-Gobain Gruppe und beschäftigt heute circa 1.000 Mitarbeiter aus über 20 Nationen. Der Jahresumsatz in Deutschland betrug 2018 rund 362 Millionen Euro. 
 
ÜBER SAINT-GOBAIN 
Saint-Gobain entwickelt, produziert und vertreibt Materialien und Produktlösungen, die einen wichtigen Beitrag für unser Wohlbefinden und unsere Zukunft leisten. Diese Werkstoffe umgeben uns täglich in unseren Lebensräumen und im Alltag: in Gebäuden, Transportmitteln und Infrastrukturen sowie in zahlreichen industriellen Anwendungen. Unsere Systemlösungen sorgen für Komfort, Leistung und Sicherheit und berücksichtigen gleichzeitig die Anforderungen des nachhaltigen Bauens, des effizienten Umgangs mit Ressourcen und des Klimawandels.
Rund 171.000 Mitarbeiter in 68 Ländern erwirtschafteten 2019 einen Umsatz von 42,6 Mrd. Euro. Auf der Website www.saint-gobain.de und über den Twitter Account @SaintGobainME erhalten Sie weitere Informationen zu Saint-Gobain.