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13.06.2019
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ISOVER Zentrale

Für Deutschlands Marktführer bei Dämmstoffen - die SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG - war das Jahr 2018 nicht zufriedenstellend: Das Unternehmen schrieb am Ende eine schwarze Null trotz einer leichten Steigerung des Umsatzes. Die Aussichten für 2019 sind geprägt von einem Großprojekt mit längeren Stillständen in einem der Werke und entsprechender Auswirkung auf die Ergebnissituation.

Die SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG erzielte im Geschäftsjahr 2018 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von +0,7 Mio. €, was einem starken Rückgang von 17,2 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr entspricht, das allerdings maßgeblich durch hohe sonstige betriebliche Erträge aufgrund von Sondereffekten beeinflusst war.

Der Umsatz lag mit 361,6  Mio. € um 1,6% über dem Wert des Vorjahres. Ein leichter Umsatzrückgang im Inland konnte durch einen deutlich höheren Auslandsumsatz überkompensiert werden. Die Ursachen für den Rückgang im Inland waren neben Absatzrückgängen in einigen Segmenten auch der bewusste Verzicht auf Mengen zu niedrigen Verkaufspreisen in einem konstant durch Überkapazitäten geprägten Mineralwolle-Markt. Der Verfall der Verkaufspreise bei gleichzeitig stark gestiegenen Energiepreisen konnte dadurch zumindest gestoppt werden. Im Auslandsabsatz profitierte ISOVER vom hohen Bedarf in einigen europäischen Nachbarländern.

„Steigender Wohnungsbedarf, vor allem in attraktiven Städten und Ballungsgebieten, aber auch der Kapazitätsmangel bei Handwerkern, in Behörden und in der Logistik sowie steigende Preise für Bauland und Bauleistungen prägten 2018 das Marktumfeld“, so Vorstandsvorsitzender Dr. Stephan Kranz im Rahmen der heutigen Hauptversammlung. „Unter diesen Voraussetzungen gehen wir davon aus, dass der Gesamt-Dämmstoffbedarf auf dem Vorjahresniveau stagnierte. Trotz dieses schwierigen Umfelds konnte ISOVER seine Marktposition behaupten.“ In der Glaswolle konnte der Absatz gesteigert werden. Sehr erfreulich entwickelte sich zudem der Hochleistungs-Dämmstoff ULTIMATE: Ein erweitertes Anwendungsspektrum sowie das Alleinstellungsmerkmal konnten die Kunden überzeugen und führten zu einem zweistelligen Absatzplus gegenüber Vorjahr. In der Steinwolle hingegen war der Absatz bedingt durch die geplante Schmelzwannenreparatur begrenzt.

2019 wird insgesamt von einer leichten Belebung der Dämmstoffnachfrage ausgegangen, die sich vor allem auf den Wohnungsneubau stützt. „Für die Umsatzentwicklung von ISOVER erwarten wir ein spürbares Wachstum im Inland. Bedingt durch ein umfangreiches Investitionsprojekt in Speyer und die damit verbundenen Stillstände wird sich die Ergebnissituation allerdings nur geringfügig verbessern“, sagte Dr. Stephan Kranz abschließend im Ausblick.

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ISOVER Zentralverwaltung







Zentralverwaltung der SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG in Ludwigshafen am Rhein
Foto: Saint-Gobain ISOVER G+H
 
Dr. Stephan Kranz






Dr. Stephan Kranz, Vorstandsvorsitzender SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG
Foto: Saint-Gobain ISOVER G+H

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