Rigips auch Gipskarton (GK) ist ein Baustoff aus Gips, meistens in Verwendung als Gipskartonplatten (GKP) – auch Gipskarton-Bauplatte (GKB) – mit beidseitigem Kartonage-Bezug, im Trocken- oder Akustikbau. Ihre Stabilität erhalten die Platten durch die beidseitige Kartonage, welche die Zugkräfte aufnimmt. Gipskartonplatten werden häufig mit „Gipsbauplatten“ beziehungsweise „Gipswandbauplatten“ verwechselt, diese bestehen aber ausschließlich aus Stuckgips, sind 60 bis 100 mm stark und umlaufend mit Nut und Feder versehen.
Verwendung
Durch die verschiedenen Eigenschaften wie geringes Gewicht, einfache und schnelle Verarbeitung, hoher Feuerwiderstand sowie im Vergleich zum Massivbau geringeren Flächenverlust durch Errichtung dünnerer Wände, wird Gipskarton vor allem zur Herstellung von leichten, nichttragenden Innenwänden, abgehängten Decken, Dachschrägenverkleidungen oder Estrichen verwendet. Auf Grund der geringen Wasser-/Feuchtebeständigkeit sollte Gipskarton nur im Innenbereich verwendet werden.
Innenausbau und Verkleidungen
Man verwendet Gipskartonplatten zur Herstellung von nichttragenden Innenwänden, die später leicht zurückgebaut oder abgeändert werden können. Sie finden auch Anwendung als Trockenputz, indem Gipskartonplatten entweder mit Ansetzbinder direkt auf die Rohwand geklebt oder auf eine Unterkonstruktion montiert werden. Zur Verkleidung von Sanitärinstallationen, Elektroleitungen und anderen technischen Einrichtungen werden sogenannte Verkofferungen (auch 'Abkofferungen', früher "Rabitzkasten") verwendet. Solche Verkleidungen finden sich oft auch in Form einer Vorwand. Hier können die Platten auf einer konventionellen Unterkonstruktion (s. u.) befestigt werden. Wichtig ist hier, zur anschließenden Befestigung von Fliesen eine spezielle Grundierung zu verwenden. Auch das Einbauen von Wartungsöffnungen für die Leitungen ist zu empfehlen. Man verwendet Gipskartonplatten zur Herstellung von nichttragenden Innenwänden, die später leicht zurückgebaut oder abgeändert werden können. Sie finden auch Anwendung als Trockenputz, indem Gipskartonplatten entweder mit Ansetzbinder direkt auf die Rohwand geklebt oder auf eine Unterkonstruktion montiert werden. Zur Verkleidung von Sanitärinstallationen, Elektroleitungen und anderen technischen Einrichtungen werden sogenannte Verkofferungen (auch 'Abkofferungen', früher "Rabitzkasten") verwendet. Solche Verkleidungen finden sich oft auch in Form einer Vorwand. Hier können die Platten auf einer konventionellen Unterkonstruktion (s. u.) befestigt werden. Wichtig ist hier, zur anschließenden Befestigung von Fliesen eine spezielle Grundierung zu verwenden. Auch das Einbauen von Wartungsöffnungen für die Leitungen ist zu empfehlen.